Peenemünder Konzerte 2012

Dirigenten von Weltrang am historischen Ort


       

15.09.


20:00 Uhr

Kraftwerk des Museums Peenemünde

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Sinfoniekonzert -- Die Zukunft der Ostsee

Baltic Youth Philharmonic
Teilnehmer der Internationalen
Dirigierklasse des BYP

Kurt Masur Dirigent

Modest Mussorgskij »Bilder einer Ausstellung«
Dmitrij Schostakowitsch Sinfonie Nr. 1 f -Moll op. 10


Kurt Masur (c) Frans JansenKurt Masur, erster Schirmherr des Usedomer Musikfestivals, kehrt nach neunzehn Jahren auf die Insel zurück. Der Altmeister unter den deutschen Dirigenten von Weltrang konzertiert gemeinsam mit dem Nachwuchs seiner Zunft und mit unserem Jugendorchester, das 2008 auf Initiative unseres Festivals und der Nord Stream AG ins Leben gerufen wurde.

 

21.09.


20:00 Uhr

Kraftwerk des Museums Peenemünde

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Großes Sinfoniekonzert
Abschluss der Musiklandsaison MV

NDR Sinfonieorchester Hamburg
Johanna Wokalek Rezitation
Thomas Hengelbrock Dirigent

Franz Schreker »Das Weib des Itaphernes«
für Sprechstimme und Orchester

Gustav Mahler Sinfonie Nr. 5 cis-Moll

Die Wiener Burgtheater-Schauspielerin Johanna Wokalek (bekannt aus dem Film »Die Päpstin«) ist zu erleben in einem Werk von Franz Schreker, der von den Nationalsozialisten als Jude verfemt wurde. Unter Leitung von Thomas Hengelbrock setzt das NDR Sinfonieorchester seine erfolgreiche Reihe der Peenemünder Konzerte fort.

 

03.10.


20:00 Uhr

Kraftwerk des Museums Peenemünde

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Sinfoniekonzert -- An die Freude


Maria Bulgakova Sopran
Marina Prudenskaja Mezzosopran
Steve Davislim Tenor
Dimitry Ivashchenko Bass
Rundfunkchor Berlin
NDR Chor
Akademisches Sinfonieorchester Nowosibirsk Orchestra in residence
Thomas Sanderling Dirigent

Peter Tschaikowsky »K radosti« (1865).
Große Kantate nach Schillers Ode »An die Freude«

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
mit Schlusschor über Schillers Ode »An die Freude«


Enorm war die Schiller-Begeisterung im Russland des 19. Jahrhunderts. Schiller wurde als Romantiker, als Gottes-Ahner und Seelen-Erforscher empfunden. Schillers »An die Freude«, vertont von Tschaikowsky und Beethoven – ein einzigartiges Konzert! Ein Gipfeltreffen der deutschrussischen Kunst.


Weitere ausgewählte Konzerte


16.09.


19:30 Uhr

Ev. Kirche Krummin

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Serenade mit den Berliner Philharmonikern

Philharmonisches Bläserquintett Berlin
Lilya Zilberstein
Klavier

Nikolaj Rimskij-Korsakow
Quintett für Bläser und Klavier (1876)

Ludwig van Beethoven
Quintett für Bläser und Klavier op. 16

Kann die russische Kunst groß werden, wenn sie vom Westen nichts lernt? »Nein«, sagte sich Nikolaj Rimskij-Korsakow, nahm sich Beethovens Bläserquintett mit Klavier op. 16 vor und schuf danach ein eigenes Stück. Vorbild und Nachbild in einem Konzert bietet dieser Abend – dazu mit einem Ensemble, das weltweit als das beste seiner Art gilt.

 

20.09.


19:30 Uhr

Ev. Kirche Ahlbeck, Seebad Ahlbeck

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Nur wer die Sehnsucht kennt -- Deutsche Dichtung auf Russisch

Stephan Genz Bariton
Alexander Melnikov Klavier

Verse von Goethe, Heine, Uhland und Nietzsche in Liedern von Tschaikowsky, Rimskij-Korsakow, Rachmaninow, Rubinstein, Mussorgskij und Medtner.


Deutsche Dichtung wurde in Russland begeistert aufgenommen und von den berühmtesten Komponisten vertont. Exklusiv für das Usedomer Musikfestival haben Stephan Genz und Alexander Melnikov, zwei exzellente Könner ihres Fachs, eine hinreißende Auswahl getroffen: Die deutsche Seele singt Russisch.

 

29.09.


19:30 Uhr

Ev. Kirche Koserow

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Im Auftrag des Zaren

Isabelle Faust Violine
Alexander Melnikov Klavier

Ludwig van Beethoven
Drei Sonaten für Klavier und Violine op. 30

Als Alexander I. im Jahr 1801 Zar von Russland wurde, gab er bei Beethoven in Wien drei Violinsonaten in Auftrag. So schuf der Komponist sein Opus 30 für den Geige spielenden Monarchen. Isabelle Faust und Alexander Melnikov erhielten für ihre Aufnahme der Beethoven-Sonaten den Preis der deutschen Schallplattenkritik 2009.

 

02.10.


19:30 Uhr

Ev. Kirche Benz, Benz

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Abschied von den Rosen

Anja Silja Sprecherin
Andrej Hoteev Klavier

Romantische Balladen und Melodramen von
Franz Schubert, Robert Schumann, Franz Liszt und Anton Arensky 

 Klavierminiaturen von Franz Schubert, Peter Tschaikowsky und Sergej Rachmaninow 

Die legendäre Sopranistin Anja Silja hat sich seit langem der raren Kunst des Melodrams verschrieben: dem Sprechen mit Musik. »Wie waren einst so schön, so frisch die Rosen« ist der Titel eines intimen Stücks von Anton Arensky nach Iwan Turgenjew. Gemeinsam mit Andrej Hoteev lässt Anja Silja die Atmosphäre eines russischen Salons um 1900 erstehen. 

 

05.10.


19:30 Uhr

Dom Kultury Świnoujście (Polen)

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Sinfoniekonzert -- Russland zu Gast in Polen

Andrej Hoteev Klavier
Akademisches Sinfonieorchester Nowosibirsk Orchestra in residence
Thomas Sanderling Dirigent

Peter Tschaikowsky
Elegie für Streicher G-Dur »In memoriam Iwan Samarin«

Alfred Schnittke
Konzert für Klavier & Streichorchester

Peter Tschaikowsky
Serenade für Streichorchester C-Dur op. 48

Thomas Sanderling wurde als Deutscher in Russland geboren.Andrej Hoteev lebt als Russe in Deutschland. Peter Tschaikowsky hatte den sächsischen Porzellan-Modelleur Michel Victor Acier zum Urgroßvater. Alfred Schnittke war Russland-Deutscher. Polen wird hier also zum Gastgebereines deutsch-russischen Familientreffens.

 

07.10.


20:00 Uhr

Evangelische Kirche St. Petri, Wolgast

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Abschlusskonzert -- Mozarts russische Verehrer

Alexander Buzlov Violoncello
Akademisches Sinfonieorchester Nowosibirsk Orchestra in residence
Thomas Sanderling Dirigent

Sergej Prokofjew
»Symphonie classique« D-Dur op. 25

Peter Tschaikowsky
»Rokoko-Variationen« für Violoncello und Orchester op. 33

Michail Glinka
»Valse-Fantaisie« h-Moll für Orchester

Peter Tschaikowsky
Orchestersuite Nr. 4 op. 61 »Mozartiana«

Mozart war Tschaikowskys größtes Idol. Auch Glinka fühlte sich von Jugend an zu Mozart hingezogen. Und noch Prokofjew verneigte sich mit seiner ersten Sinfonie vor der Wiener Klassik. Unser Absclusskonzert feiert glanzvoll, dass Russland zu Europa gehört.