Marek Krajewski
 
wurde 1966 geboren, ist Altphilologe und der bekannteste polnische Krimi-Autor.
1999 promovierte er mit einer Arbeit zum Thema Die Prosodie griechischer Lehnwörter bei Plautus, bis 2006 war er Dozent an der Breslauer Universität. Seitdem lebt er als freier Schriftsteller. Bekannt wurde Krajewski durch seine Breslau-Krimis. Er entwirft darin verschiedene Kriminalfälle im deutschen Breslau bis 1945, an deren Aufklärung stets Kriminalrat Eberhard Mock beteiligt ist. Bisher erschienen von ihm sechs Romane auf Polnisch (davon fünf auf Deutsch). Krajewski verbindet stilistische Elemente des Schauerromans mit denen des Krimis. Wichtig ist dabei die genaue topografische und historische Kenntnis Breslaus. 2003 wurde er ausgezeichnet mit dem „Großen-Kaliber-Preis" für den besten Krimiroman. Im Januar 2006 erhielt er den von der Wochenzeitung Polityka vergebenen Literaturpreis Paszport. Zurzeit laufen die Dreharbeiten für die Verfilmung der Mock-Romane. Krajewskis Bücher wurden in elf Sprachen übersetzt.
Auf Deutsch sind von ihm erschienen Tod in Breslau (2002, 2009), Der Kalenderblattmörder (2006), Gespenster in Breslau (2007), Festung Breslau (2008) und Pest in Breslau (2009).


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